Sprache lernen

Lernen mit Vokabelkarten

Koreanisch Vokabelkarten

Für Lernende, die bereits ein mittleres Niveau erreicht haben, kann es hilfreich sein den Wortschatz zu erweitern. Wenn Du also schon die Grundlagen der Grammatik kannst, ein Fundament an Vokabeln kennst und auch sonst in der Sprache weiterkommen willst, sind Vokabelkarten genau das Richtige. Aber auch für Anfänger, die bereits das koreanische Alphabet lesen können, kann es hilfreich sein den Wortschatz schon von Anfang an zu erweitern. Wenn man nicht Stunden damit verbringen will, seine eigenen Karten herzustellen, kann man auf gedruckte Karten ausweichen. Diese bringen den Vorteil, dass sie alle wichtigen Vokabeln und Themen umfassen. Falls du es bevorzugst Vokabel-Apps zu benutzen, dann schau die mal die Top 10 Koreanisch Apps an.

Wieso Vokabelkarten?

In Zeiten, in denen Apps an der Tagesordnung sind, fragst Du dich, wozu man noch Vokabelkarten benutzen sollte? Natürlich ist es von Person zu Person unterschiedlich welches Mittel man letztendlich nutzt. Fakt ist allerdings, dass Vokabelkarten viele Vorteile bieten.

Vorteile

  1. Individualität. Du kannst deine Vokabelkarten nach deinen eigenen Wünschen ordnen. Viele Apps bieten zwar eine große Auswahl an Vokabeln an, aber in den wenigsten Fällen kann man sie nach seinen eigenen Wünschen gliedern, sodass sie zu dir persönlich am besten passen.
  2. Lernkartei. Mit Vokabelkarten und einer Lernkartei (wiki) kannst Du strukturiert und erfolgreich lernen. Die Wörter prägen sich langfristig ein, sodass Du sie im besten Fall auch nach langer Zeit nicht vergessen hat. Eine sehr gute Lernkartei ist die Lernkartei CROCO*. Wer sehr viele Vokabelkarten besitzt sollte zu dem größeren Modell Lernsystem CROCO* greifen.
  3. Mobilität. Natürlich sind Apps auch mobil. Allerdings kannst du mit Vokabelkarten selber entscheiden welche Karten Du heute brauchst und deshalb mitnimmst.
  4. Ablekung. Hand aufs Herz. Wenn Du eine Nachricht auf dem Smartphone bekommst und Du hast es vorher zufällig in der Hand, dann beantwortest Du sie auch sofort. Das kann beim Lernen ablenken. Besser ist es, das Smartphone in der Tasche zu haben und die Vokabelkarten in der Hand.
  5. Erfolgskontrolle. Anhand der Dicke des Stapels siehst Du genau wie viele Karten Du noch lernen musst und wie viele Du schon gelernt hast. Dein Lernerfolg wird direkt sichtbar, was dich zusätzlich motiviert.
  6. Aktualität. Die aktuelle Vokabel, die an der Reihe ist, ist immer oben im Stapel. Somit kannst Du auch mal kleine Pausen im Bus, an der Haltestelle oder im Auto machen. Wenn Du den Stapel wieder in die Hand nimmst, kannst Du genau dort weiterlernen, wo Du aufgehört hast.
  7. Haptik. Viele Menschen mögen es einfach lieber beim Lernen etwas greifbares in der Hand zu halten.

Gute Vokabelkarten-Sets

  • Grundwortschatz.[eapi type=picture keyword=0804844828 picture_float=right picture_size=small] Das Korean Flash Cards Kit* besteht aus 200 Vokabelkarten mit mehr als 1.000 Wörter und Sätzen. Das Set beinhaltet die meist benutzten Wörter und Ausdrücke, die im täglichen Sprachgebrauch vorkommen. Zu jeden Wort steht ein Beispielsatz, sodass man direkt den Gebrauch verstehen und üben kann. Den Vokabelkarten ist außerdem eine CD beigelegt. Damit kannst Du die Aussprache deiner Vokabeln überprüfen. Das Set ist in englischer Sprache.
  • Mittelstufe.[eapi type=picture keyword=080484769X picture_float=right picture_size=small] Wenn du mehr Herausforderung suchst oder schon einiges an Vokabular gelernt hast, dann ist Korean in a Flash Kit Volume 2* das Richtige für dich. Es ist Teil zwei des Flash Cards Kits und bietet noch mehr Vokabeln. Hierbei handelt es sich um ein Set aus 448 Hauptwörtern, 1.792 verwandte Begriffe und 2.240 Wörter aus dem Grundwortschatz. Kurz und knapp kann man also sagen, dass diese Fülle an Vokabeln erst mal eine Weile reichen sollte. Dieses Set ist ebenfalls in englischer Sprache.

Fazit

Gerade für Menschen, die die Haptik der Karten bevorzugen oder die kein Smartphone haben, sind Vokabelkarten eine echte Alternative zum Lernen. Allerdings gibt es keine, die auf Deutsch sind, weshalb man sich mit den englischen Versionen begnügen muss.