13 einzigartige Dinge der koreanischen Sprache

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Viele werden verrückt, wenn sie hippe K-Pop-Beats von berühmten K-Pop-Bands hören oder an köstliches Essen in Form von Kimchi denken. Ja, wir sprechen über das ungewöhnliche und dennoch so beliebte Land Südkorea. Nimmt man nur die Fläche des Landes, ist es im Vergleich sogar winzig, hat aber mit seinen Megakonzernen wie Hyundai und Kia Motors seinen Einfluss auf die ganze Welt.

Hast du jemals daran gedacht, der koreanischen Kultur näher zu kommen? Der beste Zugang ist dabei ganz klar: Das Erlernen des koreanischen Alphabets und der koreanischen Sprache.

Weißt du zum Beispiel, was Seoul in Wirklichkeit bedeutet? Oder die einzigartige Art, auf Koreanisch Schweizer Taschenmesser zu sagen? In folgendem Artikel findest du die Antworten auf diese Fragen und du wirst mehr über die koreanische Sprache erfahren.

1
Schwierig, aber irgendwie einfach

Im Allgemeinen hat die koreanische Sprache eine ganz andere Wortstellung, ein ausgeklügeltes Ehrensystem, das die Endungen von Verben bestimmt und eine überwältigende Auswahl an Substantiven und Verb-Endungen.

Koreanische Sätze werden nicht als Subjekt-Verb-Objekt, wie im Deutschen gebildet. Aus diesem Grund kannst du anfangs ein paar Schwierigkeiten haben, Koreanisch zu lernen. Die richtigen Lehrbücher können dir in dieser Phase sehr helfen. Allerdings ist es z.B. nicht so schwer wie Französisch. Es ist ziemlich einfach, mit den Grundregeln der koreanischen Sprache zurechtzukommen.

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2
Verben als letztes

Im Gegensatz zum deutschen wird in der koreanischen Sprache ein Satz anders gebildet. Dort ist die Wort-Reihenfolge SOV (Subjekt-Objekt-Verb) im Gegensatz zur deutschen SVO-Reihenfolge (zumindest bei simplen Sätzen). Das Objekt steht im Koreanischen vor dem Verb, welches als letztes kommt.

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3
Die Verbindung mit Japanisch und Chinesisch

Die koreanische Sprache gehört zur altaischen Sprachfamilie (wiki). In Bezug auf die Grammatik kommt Koreanisch dem Japanischen am nächsten. Jedoch gibt es auch viele Wörter, die chinesischen Ursprungs sind.

Lernst du also Koreanisch, wird es dir einen kleinen Vorsprung beim Erlernen von Japanisch und bei einigen chinesischen Vokabeln verschaffen.

4
Einfaches Schriftsystem

Koreanische Handschrift auf Papier
Die koreanische Schrift besteht aus insgesamt nur 24 Buchstaben. Du kannst also recht schnell deine ersten Wörter schreiben.

Die koreanische Schrift besteht aus 24 Buchstaben, in denen 14 Konsonanten und 10 Vokale vorkommen. Sie wird Hangeul (oder Hangul) genannt. Darüber hinaus gibt es noch Doppelkonsonanten und Doppelvokale, was insgesamt dann 40 Stück ergibt. Alles, was du aber brauchst, ist die 24 Buchstaben des koreanischen Alphabets zu lernen. Der Rest kommt dann von ganz alleine.

5
Schrift zur Alphabetisierung erfunden

Die koreanische Sprache hat ihre Wurzeln in der chinesischen Schrift Hanja, die mit dem Buddhismus nach Korea kam. Koreanisch wurde seit dem 1. Jahrhundert in der chinesischen Schrift Hanja gelesen und geschrieben. Leider war sie so kompliziert, dass sie nur von der Elite verstanden wurde.

Im 15. Jahrhundert wollte König Sejong der Große eine einfachere Sprache, damit mehr Bewohner Zugang zur Schrift haben. So entwickelte er persönlich die Schrift der modernen koreanischen Sprache, die heute als Hangeul (oder Hangul geschrieben) bekannt ist.

6
Koordination der Zunge

Die moderne koreanische Sprache hat die Besonderheit, dass die Bewegung der Zunge, die Zähne und der Gaumen nachahmen soll. Die koreanische Aussprache sollte uns also von Natur aus leicht fallen.

Linguisten lieben die koreanische Sprache. Warum? Weil sie sagen: „Es ist das perfekteste phonetische System, das je entworfen wurde“, mit einem Alphabet, das wie ein Schlüssel in ein Schloss zur Sprache passt.

7
Feine Nuancen

Formalität, Höflichkeit und Status werden in der koreanischen Sprache geschätzt. Spezielle Substantive und Verb-Endungen werden verwendet, um Respekt für die Person auszudrücken, mit der du sprichst. Aus diesem Grund sind qualifizierte Koreanisch-Übersetzer im internationalen Geschäftsumfeld sehr gefragt.

8
Koreaner lieben „Wir“

Koreaner verwendeten oft Kollektivpronomen wie „wir“ oder „uns“, statt „ich“ oder „mir“. Dies liegt am Gemeinschaftssinn der koreanischen Kultur und Gesellschaft. Zu lernen, wie und wann man die unterschiedlichen Wörter nutzt, ist jedoch nicht immer so einfach. Ausländer brauchen meist Jahre, um diese Spezialität zu meistern.

9
Koreanisch hat zwei Zählarten

In Korea gibt es zwei Zählsysteme. Das ist auf der einen Seite das einheimische koreanische Zahlensystem. Das andere leitet sich vom chinesischen System ab. Das native koreanische Zahlensystem funktioniert für Zahlen bis 99, um Objekte zu zählen, um Zeit und Alter anzugeben und für Maßeinheiten.

10
Nordkoreanisch ist nicht Südkoreanisch

Nach der Landesteilung driftet auch die koreanische Sprache langsam auseinander. Am Wortschatz, an der Aussprache und an Grammatikregeln kann man es bereits erkennen. Der Grund ist, dass Südkorea und seine Kultur extrem von anderen Ländern beeinflusst wird.

11
Nationalfeiertag für die Landessprache

Obwohl es so viele Unterschiede zwischen Nord- und Südkorea gibt, haben beide eine Gemeinsamkeit: Ihr Respekt gegenüber der Landessprache. Sie zeigen ihn, indem sie einen Tag des koreanischen Alphabets (Hangeullal 한글날) feiern. Interessanterweise ist Hangeul übrigens die einzige Schrift, von der wir genau wissen, wer sie erfunden hat.

12
Die Hauptstadt „Hauptstadt“

Seoul Aussicht
Die Stadt Seoul verbindet Tradition mit Moderne. Überall findest du schöne Orte, die zum Verweilen einladen.

Um die Frage zu beantworten, muss man natürlich wissen, dass Seoul die Hauptstadt Südkoreas ist. Mit über 10 Millionen Einwohnern ist es der wichtigste Ballungsraum. Seoul bedeutet übersetzt einfach „Hauptstadt“. Die Koreaner haben ihre Hauptstadt also Hauptstadt genannt…

13
Schweizer Taschenmesser auf Koreanisch

Schweizer Taschenmesser
Wer hätte das gedacht? Das Schweizer Taschenmesser verdankt seinem koreanischen Namen einem US-amerikanischen Serienheld.

Als letzten Bonus wirst du lernen, was Schweizer Taschenmesser auf Koreanisch heißt. Tatsächlich stammt sein heutiger umgangssprachlicher Name aus einer amerikanischen TV-Show. Der Ursprung des Wortes ist ein Geheimagent, der immer ein Schweizer Taschenmesser bei sich trägt. Heutzutage bezieht sich ein sogenannter maekgaibeo-kal auf sein allgegenwärtiges Messer.

Obwohl kal ein einheimisches koreanisches Wort ist, leitet sich maekgaibeo eindeutig vom Namen des Protagonisten ab. Du hast es natürlich schon herausbekommen:

maekgaibeo = MacGyver

Ein Schweizer Taschenmesser ist in Korea also umgangssprachlich ein MacGyver-Messer.

Fazit: Das macht Koreanisch aus

Natürlich gibt es noch viele andere interessante Fakten, die die koreanische Sprache bereithält. Wenn du mal nach Korea reist, solltest du auf jeden Fall deine Augen offen halten.

Da Koreas Beliebtheit immer weiter steigt, ist jetzt eine gute Zeit, um die Sprache zu lernen, die von mehr als 80 Millionen Menschen weltweit gesprochen wird. Wenn du wirklich dort leben willst, ist dies unumgänglich. Schon allein, ob du Koreanisch sprechen kannst oder nicht, kann entscheiden, ob du eine Stelle bekommst.

Wenn du so schnell wie möglich Koreanisch lernen willst, wirf einen Blick auf die besten Lehrbücher zum Koreanisch lernen. Außerdem bringt es dich weiter, wenn du mit dem koreanischen Alphabet Hangeul anfängst.

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